Die meisten Leute denken, daß eine Feuerstelle eines der einfachsten Dinge ist, die man sich vorstellen kann und fast jeder (vorzugsweise männlich) denkt, er könne Feuer machen.
In der Praxis aber haben die allermeisten Leute keine Ahnung davon - weder davon, wie man eine Feuerstelle anlegt, noch wie man ein Feuer macht.
Es gibt dutzende Arten, Feuer zu machen und zu unterhalten, je nach Einsatzzweck, Lage, Witterungsverhältnissen und so weiter und ich werde sie demnächst mal in einem Artikel vorstellen. Hier aber soll es zunächst mal um das Anlegen einer guten Feuerstelle gehen.
Variante: Klassische Rund-Feuerstelle ohne Belüftungsgraben
Die Vorbereitung:
Ans Werk:
Fertig ist eine professionelle Feuerstelle, die sowohl dauerhaft betrieben, als auch schnell wieder spurlos "abgebaut" werden kann.
Diese "Allround-Feuerstelle" kann für ein wärmendes Pyramiden- oder Herum-Hock-Feuer ebenso benutzt werden, wie für Kochfeuer.
Je nach Tiefe des Lochs und Höhe des Erdwalls/Steinrings bietet sie, je nach Feuerart, ausgezeichneten Sichtschutz.
Anbei eine Querschnitts-Skizze, sowie Photos der fertigen Feuerstelle, die ich gestern auf Coolmühle angelegt habe.
Kurzgedanke zur Nacht:
Wenn jeder, jeden überwachte oder überwachen könnte, würden wir nicht nur in einem Zustand allgegenwärtigen Mißtrauens, sondern auch in einem der permanenten Inszenierung leben.
Jörg Brüggemann hat Metaller rund um die Welt photographiert und dokumentiert so die globale Underground-Gemeinde der Metaller, die vor allem eines eint: Anti-Religion, Akzeptanz der Realität des Todes.
Die Photos sind zur Zeit in einer Ausstellung in Berlin zu sehen, sowie als Bildband erschienen.
"Während in Europa und den USA zu Metalmusik seit Jahrzehnten in Stadien, Hallen oder auf großen Festivals geheadbangt wird, ist Metal in Ägypten oder Malaysia eine Subkultur mit antireligiösen Texten. Dort sind Metalfans zum Teil staatlichen Verfolgungen ausgesetzt und somit wirklich noch Teil des Undergrounds.
Metal, das ist Brüggemanns Message, lebt also vor allem durch seine Fans. Auch wenn es sich dabei um einen florierenden, gut geölten Zweig der Musikindustrie handelt, so ist Metal in Wahrheit in der Hand von Mattenträgern. Brüggemanns Fotos, über drei Jahre in Europa, Malaysia, Indonesien, Ägypten, USA, Argentinien und Brasilien aufgenommen, erzählen die Geschichte eines internationalen Glaubensbekenntnisses.
(...)
Es ist eine internationale Vereinigung gegen das bürgerliche, geschmäcklerische Pussytum, das versucht, diesen Blick zu verklären und in den Feuilletons dieses harte und laute, inzwischen auch „Weltmusik“ genannte Massenphänomen Metal dünkelhaft zu ignorieren oder zu romantisieren. „Wir werden sterben, eher früher als später und am besten mit einem Dosenbier in der Hand und einem Gitarrenriff im Ohr“, steht in den Augen der von Brüggemann fotografierten Fans."
Jörg Brüggemann: "Metalheads - The Global Brotherhood". Gestalten Verlag, Berlin 2012, 39,90 Euro
Ausstellung "Metalheads: Photography by Jörg Brüggemann", bis 21. April, "Gestalten Space", Sophie-Gips-Höfe, Berlin
//EDIT:
Übrigens: auch in anderen afrikanischen Ländern gibt es Metalheads, z.B. in Botswana: "Visions of Renegades" von Frank Marshall
Wer mehr über afrikanische Metalbands erfahren will, ist hier richtig: Metal4africa.com
Jüdische Metaller finden sich hier, dann gibt es noch das Buch "Metal Rules the Globe: Heavy Metal Music Around the World", und, etwas anderes Thema, "Girls don't like Metal".